Rotklee soll eine regulierende Wirkung bei Beschwerden in den Wechseljahren haben. Besonders die unangenehmen Hitzewallungen in Verbindung mit übermäßigem Schwitzen sollen positiv beeinflusst werden. Dies ist kein Heilversprechen, sondern ist ein Versuch in aller Kürze die bestehenden Informationen sowie die Erfahrungen einzelner Personen zusammenzufassen.
Die Rotklee-Pflanze wächst meistens versteckt zwischen anderen Gräsern vorzugsweise auf trocknen Wiesen und Feldern. Sie ist eine der reichsten Nahrungs-Quellen für pflanzliche Hormone (auch Phytohormone oder Phytoöstrogene genannt).
Der Begriff "Phytoöstrogen" leitet sich aus dem griechischen ab und bedeutet so viel wie "pflanzliches Sexualhormon". Die Phytoöstrogene zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie sind also Stoffe, die natürlicher Weise in vielen Nahrungspflanzen vorkommen. Hauptvertreter unter diesen "Pflanzenhormonen" sind die sogenannten Isoflavonoide . Ihre chemische Struktur ähnelt bestimmten menschlichen Hormonen, den Östrogenen.
Im Gegensatz zu Soja, das nur über zwei Isoflavone verfügt, besitzt Rotklee vier pflanzliche Östrogene: Genistein, Daidzein, Formononetin und Bioichanin A. Phytoöstrogene haben sich als hilfreich zum Schutz der Blutgefäße, zur Linderung allgemeiner Alterserscheinungen und bei der Linderung von Wechseljahresbeschwerden bewährt. Rotklee macht Sie zwar nicht jünger, kann aber helfen die Gesundheit zu stärken und das Wohlbefinden zu verbessern.